100jähriges - orstchronik

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Schützenvereine > Schützengesellschaften
Der Festausschuss
Hintere Reihe v.l.: Horst Berger, Jürgen Frey, Karl-Heinz Seifert, Johann Hurle, Rainer Sturm, Franz Müller Hans Haupt, Engelbert Wollinger - mittlere Reihe v.l.: Daniel Fischer Günter Reiser, Georg Gunkel, Albert Uhl, Markus Kalchgruber, Günther Hintermeier, Dr. Bernd Duwe, Anton Schneider, Erhard Wojcik, Albert Leinfelder - vordere Reihe v.l.: Monika Schmidt, Christine Wiebel, Nicole Beischle, Markus Hintermeier, Otto Uhl, Sabine Sturm, Dagmar Stoll, Andrea Hintermeier - Auf dem Bild fehlen: Matthias Kamitz, Bernd Kampfinger, Helmut König
Das Patenbitten
Das Patenbitten ist ein alter Brauch, bei dem der Beistand für ein großes Fest gesucht wird. Weil diese Tradition in den letzten Jahren ein wenig aus der Mode gekommen war, erlebt sie hier eine Renaissance.
Nachdem der Schützenverein sein 100jähriges Bestehen feiern wollte und der Festausschuss gewählt war, suchte man natürlich auch einen Patenverein und sprach bei „Diana Hamlar“ vor. Die neue Vorstandschaft unter Führung von Martina Wiedemann sagte nicht nein. Unter diesen Voraussetzungen konnte man schließlich mit den Vorbereitungen beginnen. Hans Ewig engagierte sich sehr emsig für die Durchführung, die Prologe und für alles, was damit zusammenhängt - hatte er doch bereits einige Erfahrung durch andere Feste gesammelt. Das Fest kam näher, schlechtes Wetter noch am Freitag, aber am Samstag, den 24. Juli 1999 riss die Wolkendecke auf. Man konnte das Patenbitten also doch im Freien abhalten.
Es wurden unter anderem folgende Vorbereitungen getroffen: Blumen, Brezen, Würste und Bierflaschen wurden an Holzstangen angebunden. Außerdem wurden drei Fässer Bier, drei große Laibe Leberkäs, Brot, Rettiche und Kartoffeln in Franz Müllers Metzgerei zubereitet und eingelagert. Diese Gastgeschenke sollten am Abend dem Patenverein übergeben werden. Um 19.30 Uhr fand sich die Schützenschar bei der Firma Grenzebach ein. Die Bittsteller marschierten von hier aus unter Begleitung der „Donauwörther Böllerschützen“ und unserer Jugendkapelle zum Hamlarer Schützenheim. Ach du Schreck! In die Einfahrt hat man einen Baumstamm gestellt. Vorstand Otto Uhl und Hans Ewig reichte man eine Säge, um diese Barriere zu durchtrennen. So konnte man dann bis zum Festplatz weiterziehen, wo die Patenbitte stattfand. Otto Uhl, Markus Kalchgruber und Hans Ewig sangen ihre Bitte in Gedichtform und mussten dabei sogar noch auf einem Holzbalken knien.
Nach heftigen Verhandlungen waren die Hamlarer mit dem Angebot einverstanden und die Geplagten durften sich wieder von ihrem Balken erheben. Die mitgebrachten Geschenke wurden anschließend von den etwa 150 Gästen kostenlos verzehrt. Die Jugendkapelle spielte währenddessen, bis der Mond am abendlichen Himmel stand. Es dauerte noch bis spät in die Nacht, bis uns die einsetzende Kälte vom Festplatz vertrieb.
 
Copyright 2016. All rights reserved.
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü