Chronik Diana Hamlar - orstchronik

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Hamlar
Chronik des Schützenvereins „Diana“ Hamlar
lm Jahre 1920 wurde in Hamlar der Schutzenverein „Sa|vator“ gegründet (Salvator = der Erlöser, Heiland)

Gründungsmitglieder waren die Herren Josef Seitz, Theodor Wagner, Wilhelm Sailer, Anton Wagner, Leonhard Stuhler, Ludwig Mordstein, Anton Sailer, Rudolf Grenzebach und Michael Kotter sen. Leider geht aus den Aufzeichnungen nicht hervor, aus welchen Personen sich die erste Vorstandschaft des Schützenvereins „Salvator“ zusammensetzte.
Ab dem Jahre 1925 herrschte unter den Vorständen Leonhard Stuhler (1925 - 1927), Josef Ost (1927 - 1930), Johann Negele (1930 - 1934) und Georg Östreicher (1934 - 1939) ein äußerst reges Vereinsleben. So kann man feststellen, dass an den regelmaßigen Schießabenden oft sämtliche Vereinsmitglieder am Übungsschießen teilnahmen. Auch zeugen alte Schützenscheiben von den Vereinsaktivitäten. Im Jahre 1927 wurde den Herren Josef Seitz, Fritz Heumann und Wilhelm Sailer das von Prinz Alfons von Bayern gestiftete „Prinz-Alfons-Erinnerungszeichen“ verliehen.
In Donauwörth nahm der Verein im Jahre 1936 am Preisschießen um den Bayernpokal teil und errang dabei den dritten Preis. Ein Jahr später wurde auch am Kreissportfest in Augsburg teilgenommen. Als interessant bleibt noch zu vermerken, dass der Verein durch den Kauf von zwei Wehrmannsgewehren vor erhebliche finanzielle Probleme gestellt wurde, die nur durch Bezirkszuschüsse und durch Verkauf der alten Stutzen gelöst werden konnten. Ab dem 18.06.1939 sind keine schriftlichen Aufzeichnungen mehr vorhanden. Der Schützenverein „Salvator“ löste sich bei Beginn des ll. Weltkrieges auf.
Wiedergegründet wurde der Schützenverein „Salvator“ im Jahre 1950. Der l. Vorstand war Herr Josef Schiele, der 2. Vorstand und Sportwart Herr Josef Negele, Kassier und Schriftführer Herr Rudolf Grenzebach. Trotz eines vielversprechenden Neubeginns (bis zu 16 Schüssen pro Übungsschießen) wurde der Verein mangels Interesse im Februar 1954 aufgelöst. Die zweite Neugründung des Schützenvereins unter dem Namen „Diana“ fand am 29.11.1968 staff. Vereinslokal war wie bisher die Gaststätte Wessinger. lnitiatoren dieser Neugründung waren die Herren Wiedemann
Manfred und Schneider Lothar. Die erste Vorstandschaft bestand aus folgenden Personen:
1. Schützenmeister: Manfred Wiedemann     Hauptkassier: Erwin Kreisel
Kassier: Georg Miehling                                  Sportwart: Lothar Schneider
2. Schützenmeister: Xaver Geis                       Schriftführer: Klaus Probst
Der Namensgebung oder besser Namensänderung für den wiedergegründeten Verein gingen lange Debatten voraus. Erst eine geheime Abstimmung der Vorstandschaft brachte eine Entscheidung zugunsten des Vereinsnamens „Diana“. Die Befürworter dieses Namens hielten den Namen „Salvator“ als nicht passend für einen Schützenverein. (Anmerkung des Chronisten: Vielleicht dachte man auch an ein bestimmtes Getränk, mit dem keine Verbindung hergestellt werden sollte.) lm ersten Jahr der Wiedergründung fällt bereits eine Entscheidung, die den Verein bis ins Jahr 1984 bewegt und die Mitglieder jahrelang voll in Anspruch nimmt - der Bau eines Schützenheimes. Begonnen wurde, nach mehreren gescheiterten Versuchen (Kauf einer Baracke, Planungen über den Ausbau des Stalles der Familie Wessinger), im Jahre 1973 mit dem Ausgraben und Ausbau des halb verschütteten Kellers unter dem Feuerwehrhaus. In diese Zeit (von 1969 - 1982) fallen auch die größten sportlichen Erfolge: der jeweils direkte Aufstieg von der C- in die B-und in die A-Klasse.
Der Entscheidung zum Ausbau dieses Kellers als Schützenheim voraus gingen jedoch Bemühungen der beiden Asbach-Bäumenheimer Schützenvereine „Edelweiß“ und „Fortuna“ um Zusammenschluss aller drei örtlichen Schützenvereine. Mit der Entscheidung gegen diesen Zusammenschluss seitens der „Diana-Schützen“ waren die Weichen für eben diesen Kellerausbau und letztlich für den Schützenheimbau gestellt.






 
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