Die Schulgeschichte - orstchronik

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Die Schule
Auszug aus der Schulgeschichte Asbach-Bäumenheim

Einweihung des ersten Schulhauses war 1830 in Asbach. Bis zum Jahre 1874 waren zwar nicht sehr viele Kinder (76) zu unterrichten, diese steigerten sich aber bis 1878 auf 101 Kinder. So dass man 1882 auf das Schulgebäude einen zweiten Unterrichtsraum aufbaute. Im Jahre 1901 schrieb die königliche Regierung von Schwaben an das königliche Bezirksamt Donauwörth, dass der Bau eines neuen Schulhauses  ,,alsbald in Angriff zu nehmen sei, und mit tunlichster Beschleunigung auszuführen sei. (Auf dem Bild rechts das alte Schulhaus und daneben das Neugebaute). Dieses ,,neue Schulhaus mit Schulsaal für 100 Kinder und Lehrerwohnung" steht heute noch und wird als Schützen- und Sängerheim genutzt. Die Gesamtakosten beliefen sich auf 18850 Mark.

Die ,,Konservenfabrik“ wird gebaut

Die beiden Schulhäuser gegenüber der Kirche genügten der Gemeinde bis zur Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Durch den Flüchtlingsstrom stiegen die Einwohner- und Schülerzahlen dermaßen an, dass die Gemeinde unbedingt einen Schulhausneubau planen musste. Ursprünglich sollte auf dem Gelände, auf dem die neue Schule steht, von der Firma Danziger & Mayer aus Weißenburg eine Konservenfabrik gebaut werden.

Aber nachdem die Firma Finanzschwierigkeiten hatte, wurde der begonnene Bau und das Grundstück zum Verkauf ausgeschrieben. Der Gemeinderat nahm die Gelegenheit wahr und kaufte 1950 den Bau mit Grundstück zum Preis von 22000 DM. In dieser ehemaligen ,,Konservenfabrik" waren auch bereits zwei Wohnungen, die heute noch von den Hausmeistern (wir kennen ihn ja alle noch, den Blahut, später dann Gerstner und jetzt Herr Straßer) bewohnt werden. 1958 berichtete Rektor Hitzler, die Schulverhältnisse seien untragbar. Es seien nur 7 brauchbare Schulräume vorhanden, zwei weitere seien mehr oder weniger unzumutbar, und vier Räume fehlten überhaupt. Im Jahr 1958 betrug die Gesamtschülerzahl 426. Teilweise mussten Säle von zwei Schulklassen im Wechsel (eine Vormittag und eine Nachmittag) benutzt werden. Nach einigen Jahren begann man den dritten Bauabschnitt mit vier weiteren Schulsälen, die im Dezember 1959 bezogen wurden. Im Schuljahr 61/62 war die Volksschule zwölfklassig. Die Gesamtkosten dieser in drei Bauabschnitten gebauten ,,ehemaligen Konservenfabrik" beliefen sich auf weit über 400 000 DM.
 
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