Erinnerungen - orstchronik

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Jugenderinnerung
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Vom Mittelsteig in die Schule gingen Peter Hurle und ich immer gemeinsam. Wenn einer mal ein „10erle“ ergattert hatte, gings zum Laden von Blank in der Schustergasse. Dafür gab es aus dem großen Glas mit den Bombons 10 Stück. Dann gings beim Rößle Franz durch den Hof an der alten Apotheke vorbei zur damaligen Hauptstraße an diesem Wegweiserschild nach Donauwörth vorbei. Vor der neuen B 2 ging der Weg nach Donauwörth an der Schule vorbei. Im Sommer durfte man bei den Bauern zum „Rubenverziehen“. Da standen die Landwirte schon mit Bulldogg und Anhänger vor der Schule. Danach gab es eine Brotzeit und den Lohn für die Arbeit. Für ein sogenanntes „Reiherle“ gabs 60 Pfennig. Die waren aber ewig lang und so kam dabei nicht soviel heraus.
Aufnahme von 1960: die beiden Flachshallen der Firma Droßbach. In der ersten fanden immer die Kinderfeste statt. Die Händler standen hinten am Park, den Zaun entlang. Die zweite Halle war bei Regenwetter unsere Fußballhalle. Der Belag war zwar superweich, aber danach war man zum Waschen reif - rechts das „Russenhaus“.
Mythos Meypark: Das war für uns die große Mutprobe. Man musste über den hohen Zaun steigen, um in den Park zu gelangen. Jeder wusste, dass die Schäferhunde vom Ingo frei im Park herumliefen. Der Höhepunkt war dann noch, eine Bootsfahrt auf der Schmutter. Wurde mir leider zum Verhängnis. Dieter Kurz und ich waren schon auf den Rückweg, als plötzlich Wodan auf uns zurannte. Er biss mir in den Oberschenkel und nur durch das schnelle Eingreifen von Ingo ließ Wodan von mir ab. Ich musste sofort zum Doktor und daheim gabs dafür auch noch eine saftige Ohrfeige.
 
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