Fahnenweihe 1990 - orstchronik

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Feuerwehren
Wieviel Arbeit und Einsatz hinter so einem Fest steht, zeigt dieser kleine Bericht aus der Festzeitschrift zur Fahnen- und Fahrzeugweihe im Juni 1990
Eine lange und gründliche Vorbereitungsphase geht mit dem dreitägigen Feuerwehrfest zur Weihe unserer neuen Fahne und eines neues Löschfahrzeuges zu Ende. In unserem kleinen Rückblick wollen wir einige Stationen bis zum Fest in Erinnerung rufen.
Fast vierzig Jahre Einsatz bei vielen Gelegenheiten, bei jedem Wetter sind an unserer ,,alten” Fahne (sie wurde am 5. Juli 1953 geweiht) nicht spurlos vorüibergegangen. Sie zeigt ganz deutlich Verschleißerscheinungen.
Die Freiwillige Feuerwehr Asbach-Bäumenheim stand vor der Frage, entweder eine aufwendige und sehr kostspielige Restaurierung vornehmen zu lassen oder eine neue Vereinsfahne anzuschaffen. Die Uberlegungen der Vorstandschaft mündeten schließlich in den fast einstimmigen Beschluss der Generalversammlung am 6. Januar 1989 für den Kauf einer neuen Fahne. Für die Vorbereitung und Durchführung des Kaufs und der Weihe sollte ein Festausschuss gebildet werden. Am 6. März 1989 wurde dieser Festausschuss von einer außerordentlichen Generalversammlung gewählt. Bereits nach zehn Tagen trat der Festausschuss zu seiner ersten Sitzung zusammen und stellte die Weichen: Wahl des Ausschussvorsitzenden und des Niederschriftführers, Terminfestlegung, Dauer, Umfang und Größe des Festes, Festplatz, Schirmherr, Patenverein, Festdamen und erste Gedanken zum Aussehen der neuen Vereinsfahne. Viele Sitzungen des Festausschusses zu den vielen anstehenden Detailfragen folgten. Rund 70 Sitzungen mussten einberufen werden, verschiedene Arbeitsgruppen übernahmen Sonderaufgaben wie z.B. die Redaktion der Festschrift oder das Besorgen und das Herrichten der historischen landwirtschaftlichen Gerätschaften entsprechend dem Motto des Festumzuges ,,Landwirtschaftliches Brauchtum”.
Hervorzuheben ist die einvernehmliche und engagierte Arbeit im Festausschuss und in den Arbeitsgruppen.Handwerkliches Geschick und Können war erforderlich, um die alten landwirtschaftlichen Geräte für den großen Festzug herzurichten. Der Festausschuss war sich von Anfang an einig, dem Fest eine besondere Note zu verleihen. So wollten wir z. B. auch das Patenbitten nach altem Brauch wieder aufleben lassen. Das Albanusfest bot den richtigen Rahmen, der Freiwilligen Feuerwehr Hamlar unsere Patenbitte vorzutragen. Eine stattliche Anzahl von Zuschauern waren dann auch Zeuge, wie unsere Abordnung in schwäbischen Versen und letztlich auf Holzscheiten knieend um die woh|gefällige Zusage bat. 100 Liter Bier und eine kräftige Brotzeit - attraktiv zu einem „Wurstbaum” gebunden, waren schließlich der Preis für die Übernahme der Patenschaft.
Den Festumzug sollte auch ein ,,Erntewagen” bereichern. Eine Erinnerung an die Mühe und Plage, aber auch Freude früherer Erntearbeit. So mähten einige Festausschussmitglieder im Sommer 1989 Getreide mit der Sense, banden es zu Garben und stellten die manchem noch wohl bekannten Getreidemandele auf.
lm Hochglanz muß sich auch das Gerätehaus unserer Wehr den vielen einheimischen und auswärtigen Gästen zum Fest zeigen, so die einhellige Meinung. Dass sich diese Mühen auch gelohnt haben, zeigte sich dann beim Festumzug durch unsere Gemeinde, die von zahlreichen Zuschauern am Straßenrand immer wieder mit Beifall begleitet wurden.

Fahnen- und Fahrzeugweihe 1990

Vom 9. Juni bis 11. Juni 1990

Die Festdamen:
von links nach rechts sitzend: Böck Sabine, Ewig Anita, Scheller Julia, Wiebel Christine, Stuhler Ute
stehend: Kratzer Petra, Hurle Anita, Hanne Monika, Herfort Andrea, Hegel Petra, Scheller Heike
Der Festausschuss

von links nach rechts, sitzend: Scheller Franz, Böck Otto, Ewig Hans, Finkel Bernhard - mitte von links: Gunkel Gerhard, Dommer Rudolf, Uhl Otto jun., Hegel Johann jun., Schmidt Pius - obere Reihe von links: Riedelsheimer Theo, Reicherzer Anton, Hanne Robert, Kölz Franz - nicht auf dem Foto: Roßmann Emil und Kratzer Alfred
 
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