Fahnenweihe - orstchronik

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Hamlar

Im ursächlichem Zusammenhang mit dieser Entscheidung stand auch der Wunsch nach einer eigenen Fahne. Der Beschluss, eine Fahnenweihe abzuhalten, wurde bereits im Mai 1972 gefällt. lm Herbst 1973 wurde der ausgebaute Keller bezogen und diente in seinen bescheidenen Ausmaßen (6 x 11,50 m ) als Aufenthalts- und Schießraum. Nach immer wiederkehrenden Debatten und Planungen über einen Schützenheimneubau musste ein katastrophaler Wassereinbruch kommen, um dem Bauvorhaben einen weiteren Anstoß zu geben. lm Mai 1977 wurde mit dem Anbau einer Toilettenanlage mit Vorraum begonnen, jedoch diesmal mit der festen Absicht, hinter allen weiteren Bauvorhaben einen Schlusspunkt zu setzen.
Zwei Jahre vorher, im August 1975, wurde das erste Zeltfest gefeiert. Aus diesem Zeltfest entstand 1978, auf Vorschlag des 1. Schützenmeisters Wiedemann, das inzwischen schon zur Tradition gewordene Albanusfest. (In der kleinen Kapelle beim Anwesen Schiele wird der Hl. Albanus verehrt.) Auch regte er erneut eine Fahnenweihe und das seither jährlich stattfindende Zinnschießen an. Bereits ein halbes Jahr nach Beendigung des Toilettenanbaues tauchte gegen alle früheren Erwartungen und im Hochgefühl des Erfolges die Frage nach einem Weiterbau, nach einem Schützenheimneubau auf. Mit der Aussicht auf Gemeindezuschüsse und im Vertrauen auf die eigene Kraft, wurde im August 1978 mit den Planungen begonnen. Durch den großen Zusammenhalt in dieser Zeit schritt der Bau rasch voran und bereits im Dezember 1979 konnte das neue Schützenheim bezogen werden - der Traum des Gründungsjahres war verwirklicht. lm gleichen Jahr erfolgte die Eintragung in das Vereinsregister und die Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Durch die enorme Inanspruchnahme der Mitglieder aufgrund der Bautätigkeit wurde der Schießsport etwas vernachlässigt. Und doch konnte der Schützenverein „Diana Hamlar“ im Jahre 1981 mit Angelika Rohrer die erste Gaukönigin des Donaus-Ries-Gaues stellen. 1982 wurde das ehemalige Vereinsheim gänzlich zum Schießstand ausgebaut und seither stehen den Schützen sechs elektronische Zugstände zur Verfügung.
Während der Fertigstellung des Schießstandes liefen bereits die Vorbereitungen zur Weihe der ersten Fahne. Der absolute Höhepunkt im Vereinsleben der „Diana-Schützen“ sollte nun 12 Jahre nach dem ersten Beschluss zur Fahnenweihe, verwirklicht werden. Am 24. Juni 1984 wurde die Vereinsfahne von Herrn Pfarrer Tenschert geweiht. Das 75-jährige Bestehen eines Schützenvereines in Hamlar, wird am 24. Juni 1995 in kleinerem Rahmen gefeiert.
Die Festdamen von links: Ruth Grenzebach, Rosi Wagner, Karin Grenzebach, Petra Mordstein, Sigrid Fürnkäs, Renate Schmidberger

 
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