Heldengedenkfeiern - orstchronik

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Der Zweite Weltkrieg
Heldengedenkfeiern
In den ersten Jahren des 2. Weltkrieges wurden für die Gefallenen am Kriegerdenkmal oder im Friedhof Heldengedenkfeiern abgehalten, bei denen eine Abordnung der Partei, die Schulklassen und viele Einwohner teilnahmen. Nach einer Ansprache des Bürgermeisters oder eines Parteifunktionärs spielte eine Musikkapelle das Lied vom guten Kameraden, wobei 3 Böllerschüsse abgefeuert wurden.
Später, als die Todesnachrichten immer häufiger eintrafen, und die meisten Musikanten zum Wehrdienst
eingezogen worden waren, wurden die Gedenkfeiern zunehmend einfacher gestaltet und bald ganz einge-
stellt.
Die nebenstehenden Bilder zeigen eine besonders eindrucksvolle Totenfeier, die im Juni 1940 mit
Abordnungen der Hitlerjugend, der SA und der Deutschen Arbeitsfront für die Gefallenen Georg K612, Hans Lösch, Josef Sailer und Hans Blättner veranstaltet wurde, die innerhalb von 2 Tagen, am 5. und 6. Juni 1940, den Heldentod für Führer und Vaterland gestorben waren, wie es im damaligen Sprachgebrauch hieß.
 
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