Im Weiler - orstchronik

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Die Straßen
Antoniuskapelle - Die Antoniuskapelle wurde 1687 von den Grafen Fugger erbaut. Lange Zeit war es den Bürgern unserer Gemeinde nicht bewusst, welches Barockjuwel sie mit diesem Kirchlein besaßen. So war es ihnen eine mehr lästige, als eine ehrenvolle Verpflichtung, sich um ihren Unterhalt zu kümmern. So wurde sie recht stiefmütterlich behandelt und war mehrmals in Gefahr, zur Ruine zu verkommen. Erst nach mehrmaligen Drängen durch das Amt für Denkmalschutz entschloss sich die Gemeinde, die Kapelle in den Jahren 1968-1972 äußerlich gründlich zu renovieren. Die Instandsetzung des Innenraumes und der barocken Ausstattung erfolgte 1979-1981 unter tatkräftiger Mitwirkung des ,,Förderkreises Antoniuskapelle“.


Hochwasser 1956 - Die Schmutter, sonst ein friedliches und gemächliches Flüsschen, wurde zum reißenden Strom, wenn im Frühjahr die Schneeschmelze einsetzte und im Sommer oder Herbst tagelange Regenfälle niedergingen. Durch keinerlei Dämme behindert, traten ihre Wasser mehrmals im Jahr weit über die flachen Ufer, überschwemmten Felder, Wiesen und große Flächen im Weiler.
Diese Naturkatastrophen, die jedes Mal einen beträchtlichen Schaden anrichteten, fanden erst ein Ende, als 1959 der Egelseebach zum Flutkanal ausgebaut und das Hochwasser der Schmutter darin abgeleitet wurde.
 
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