Kaufhaus Wiebel - orstchronik

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Geschäftshäuser
   
Schon um 1890 führte der angesehene Handelsmann Herr Wiebel zusammen mit seiner stets freundlichen und hilfsbereiten Frau ein Kaufhaus mit einem reichhaltigen Warensortiment. Im blitzsauberen Verkaufsraum mit den schwarz-weißen Bodenfliesen bekam man Lebensmittel, Kleiderstoffe, Wolle, Bettwäsche, Knöpfe, Stricknadeln und vieles andere mehr. Probleme mit Verpackungsmüll gab es damals noch nicht. Die Lebensmittel wie Mehl, Nudeln, Erbsen wurden in Schubladen aufbewahrt und mit der Schaufel in Papiertüten abgewogen, Heringe und Essiggurken aus dem Fass geholt und in Pergamentpapier eingewickelt, Gemüse in Zeitungspapier eingeschlagen oder lose in die Einkaufstasche gelegt. Die Tochter Anna Wiebel führte das Geschäft noch bis 1946. Dann verkaufte sie das Haus an die Fa. Mey, die es für Wohnungen ausbaute und mit Dachgauben versah. 1978 wurde das völlig verwahrloste Gebäude von der Firma SWF abgebrochen
 
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