Maschinenfabrik - orstchronik

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Firma Dechentreiter
Im Alter von 24 Jahren übernahm Josef Dechentreiter 1896 den elterlichen Lohndruschbetrieb mit einer Reparaturwerkstatt für landwirtschaftliche Maschinen und Geräte.
1922 hatte er nach langem Tüfteln und Experimentieren seine erste Kleindreschmaschine entwickelt. Inzwischen war die Versorgung der ländlichen Gebiete mit elektrischer Energie weitgehend abge-schlossen, so dass jeder Hof imstande war, mit einem Elektromotor eine eigene Dreschmaschine zu betreiben und unabhängig vom Lohndrusch zu werden.

1925 begann Josef Dechentreiter mit der handwerklichen und 1928, nach dem Bau einer großen Fertigungshalle, mit der industriellen Produktion seiner Dreschmaschinen. Bereits 1932 wurde eine zweite riesige Halle errichtet, der ständig weitere Vergrößerungen und Modernisierungen (u.a. durch ein eigenes Dampfkraftwerk im Jahre 1936) folgten. Ab 1950 begann der Einsatz von Mähdreschern die die Dreschmaschinen vom Markt verdrängten.
1963 kaufte der holländische Unternehmer Lely die überwiegenden Anteile des Firmenvermögens und benannte die Fabrik ,,Lely-Dechentreiter". Nach ihrem Konkurs wurde sie am 1.9.1970 von der Fendt-Unternehmensgruppe übernommen.
 
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