Torfstechen - orstchronik

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Vom Landleben
... an das Torfstechen in der Höll
Die Torfgewinnung in der Höll war mühselig und arbeitsintensiv, denn die ca. 2 m dicke Torfschicht ist von einer ca. 2 m mächtigen Humus- und Lettenschicht überdeckt und liegt im Grundwasser, das mit einem ,,Gumper" ständig von Hand abgepumpt werden musste. Dennoch schätzten sich die Landwirte glücklich, die eine Wiese in der Höll besaßen und ausbeuten konnten, denn es gab in unserer Gemeinde keinen Wald und die Kohle war teuer. Um 1955, als die Brennstoffversorgung zu erschwinglichen Preisen gesichert war, wurde der Torfabbau eingestellt. Noch heute zeugen zahlreiche wassergefüllte und teilweise zugeschüttete Gruben vom einstigen Nebenerwerb der Landwirtschaft.
PS: Torf (verborgen unter einer meterdicken Humus- und Lehmschicht liegt der Torf, entstanden aus versunkenen Pflanzen - Text/Bilder: HB 1994).
 
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