Zur Industrie - orstchronik

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Die Wahrzeichen
Wenn man aus dem Urlaub oder von Augsburg auf der B 2 nach Hause kam, sah man sie schon von weitem. Asbach-Bäumenheims Wahrzeichen. Zu meiner Zeit waren es nicht nur die beiden Fabriktürme (Bild als Fotomontage), sondern vor allem auch die unterschiedlichen Kirchtürme. Heute sieht man von allem nichts mehr. Die Kirche wurde 1974 (Neubau des heutigen Pfarrzentrums) und der letzte Fabrikturm in den 1980ern abgerissen.
Die industrielle und soziale Entwicklung von Asbach-Bäumenheim ist untrennbar mit den beiden Firmen Leinenspinnerei und Weberei Droßbach/Mey und Maschinenfabrik Dechentreiter verbunden. Beide Betriebe hatten vieles gemeinsam:
Sie waren Familienunternehmen, die unter energischen, erfindungs- und ideenreichen Eigentümern schon bald ihre größte Ausdehnung erlangten.
Sie förderten das Vereins- und Kulturleben in unserer Gemeinde. Sie errichteten Siedlungen für ihre Werksangehörigen und unterstützten den privaten Wohnungsbau ihrer Arbeiter und Angestellten durch die Bereitstellung von Grundstücken und die Gewährung von Krediten.
Beide unterhielten Heime für die kostenlose Betreuung von Säuglingen und Kindern ihrer Betriebsangehörigen. Obwohl beide Unternehmen die negativen Auswirkungen des 2.Weltkriegs gut überstanden hatten und in den 50er Jahren sogar nochmals eine Blütezeit erlebten, verstanden sie es nicht, den neuen Erfordernissen der Wirtschaft Rechnung zu tragen, welche die Umstellung ihrer Produkte und die Fusion mit kapitalkräftigen Partnern verlangt hätte. Wenn auch beide Betriebe in den 60er Jahren untergingen und in ihren Hallen die Firmen SWF und Fendt eingezogen sind, so identifizieren sich die Bürger der älteren und mittleren Generation immer noch mit den wohlvertrauten Namen Mey und Dechentreiter.


 
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